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Ausbildungswochenende in Wolferstetten

<p>Am ersten Oktoberwochenende (05.10.-7.10.2018) fand bei bestem Wetter zum 3. mal ein Ausbildungswochenende des BRK-Kreisverbandes Miltenberg-Obernburg im Bundeswehrübungsdorf Wolferstetten bei Hardheim statt.68 Teilnehmer aus den verschiedensten Fachbereichen des Kreisverbandes wie Betreuungsdienst (BtD), Technik+Sicherheit (T+S) Verpflegung, Transport, Wasserwacht, Bergwacht und Suchdienst/Kreisauskunftsbüro (KAB), Information und Kommunikation (IuK) sowie Mitglieder verschiedener Bereitschaften waren mit dabei.   </p> <p>Als Ausbildungen waren angeboten: Grundlehrgang Betreuungsdienst, Grundlehrgang Information und Kommunikation, Fortbildung Traumatraining, und Fortbildung Fahrertraining. 14 Aktive absolvierten den Lehrgang BtD, 24 den Lehrgang IuK, 14 das Traumatraining und 8 das Fahrertraining. Darüberhinaus waren viele Helfer in der Küche tätig oder als Ausbilder aktiv. Verstärkt wurde die Mannschaft durch Mitglieder des KAB und natürlich die Lagerleitung.   </p> <p>Am Freitagabend um 17.00 Uhr ging´s los mit einem Motmarsch (fahren im Verband) vom Treffpunkt in Kleinheubach über das Erftal nach Wolferstetten. Nach der Ankunft und gemeinsamen Abendessen ging es für die Teilnehmer der Lehrgänge BtD und IuK bereits los mit dem Unterricht. Die restlichen Teilnehmer bauten in der Zwischenzeit das Verpflegungszelt auf und richteten es mit Tischen und Bänken ein. Nach Ende der Lehrgänge gegen 21 Uhr ging es zum gemütlichen Teil des Abends über. Da einige Helfer das erste Mal dabei waren, ergab sich dadurch ein guter Austausch mit Mitgliedern anderer Einheiten.   </p> <p>Am Samstag nach dem Frühstück gingen die beiden Lehrgänge weiter. Die anderen Ausbildungen starteten erfolgreich. Am Abend um ca. 19.30 Uhr begann die Nachtübung unter Einbeziehung aller Einheiten die vor Ort waren. Es wurde davon ausgegangen, dass eine Gruppe Jugendlicher durch ein starkes Unwetter in einem Steinbruch eingeschlossen waren. Der Gruppenleiter versuchte an einem der Steilhänge hoch zu klettern um Hilfe zu holen, blieb aber auf halber Strecke nach oben hängen und kam nicht mehr weiter, sodass er aus dem fast senkrecht abfallenden Steinbruch gerettet werden musste. Bei den Jugendlichen gab es mehrere leicht bis schwer Verletze die gerettet und ärztlich versorgt werden mussten.   </p> <p>Nachdem das ganze Geschehen in der Dunkelheit passierte, musste als erstes die Technik+Sicherheit den gesamten Steinbruch ausleuchten, damit die Helfer ohne größere Gefahren mit der Rettung beginnen konnten. Übungsleiter Korbinian Zipf koordinierte den Einsatz in beeindruckendem Gelände. Kreisgeschäftsführer Edwin Pfeifer war vor Ort und verfolgte aufmerksam das Geschehen mit Einheiten aus Bereitschaften, Wasserwacht und Bergwacht.   </p> <p>Nach Abschluss der Übung gab es noch eine kurze Nachbesprechung. In gemütlicher Runde wurde auch der Übungsverlauf analysiert und lies den Abend zusammen ausklingen.   </p> <p>Am Sonntag nach dem Frühstück hieß es für die Teilnehmer der beiden Lehrgänge „auf in die letzte Runde“. Alle anderen bauten wieder das Zelt zurück und räumten auf. Nach einem kleinen Mittagessen rückten alle Teilnehmer ab in Richtung Heimat. Dort angekommen musste Material wieder verräumt und die Fahrzeuge einer Reinigung unterzogen werden.   </p> <p>Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.   </p> <p>Ein sehr gelungenes und lehrreiches Wochenende ging zu Ende. Die Vorfreude auf eine Fortführung in zwei Jahren war zu vernehmen. </p>

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